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Google Nexus One

Heute war es soweit, Google hat das hauseigene Smartphone Nexus One offiziell vorgestellt. Die Hardware kommt von HTC. Seit mehreren Wochen gingen einige Gerüchte durch das Internet. Die Blogs überschlugen sich mit positivem Feedback und jeder der es testen durfte, wollte es haben. Sogar den sofortigen Tausch gegen einen Blackberry oder gegen ein iPhone hat so mancher von sich gegeben, so groß war die Begeisterung. Es ist eine klare Kampfansage an Apple, zumal auch bereits von einem Tablet powered by Google die Rede war.
Es bleibt nur zu sagen: Apple now it’s your turn!

ARG – Ein neuer Trend?

Alternate Reality Games, kurz ARGs, ist eine relativ neue Erscheinung im Web 2.0. Es bezeichnet ein Spiel, bei dem die Grenzen zwischen Fiktion und Realität so stark verschmelzen, dass der Spieler kaum noch dazwischen unterscheiden kann. Neben den einzelnen Kanälen im Internet wie zum Beispiel Blogs, E-Mails, Sozialen Netzwerke et cetera greifen die Ereignisse von ARGs manchmal auch in die reale Welt ein. So können unter anderem Veranstaltungen stattfinden, bei denen Schauspieler mit den Spielern interagieren.

Bei ARGs handelt es sich um sehr komplexe Handlungen, die alleine nicht zu meistern sind und somit eine Community mit einer kollektiven Intelligenz enstehen lassen. Nach und nach lernen sich die einzelnen Teilnehmer immer besser kennen, schließen sich zu Gruppierungen zusammen und treffen Entscheidungen. Sie tasten sich dann von Website zu Website.

Es handelt sich hierbei um ein sehr gutes Marketingmittel um neue Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben ohne diese direkt anzupreisen. Aber nicht nur für Produkte können ARGs entwickelt werden sondern auch für Zukunftsszenarien. Ein schönes Beispiel ist hier “Superstruct“, welches ein Projekt von Jane McGonigals (“The Lost Ring”) ist und in Kooperation mit dem Institute for the Future enstand. Hier wurden mögliche Katastrophenszenarien des Jahres 2019 inszeniert, welche von den Teilnehmern durchgespielt wurden. Ziel des Experiments war es, eine Schwarmintelligenz zu bilden, um Lösungen für die genannten Probleme zu entwickeln.

Das es sich hierbei nicht nur um einen Hype handelt zeigt die Ausdehnung von ARGs auf das Mobile Segment. Mit der iPhone App “Booyah Society” wird eine bewusste Lebensführung mittels Handy und 3D-Avatar erzeugt. “Booyah Society” ist das erste leistungsorientierte Spielsystem, welches den Anwender dazu bringen soll maximale Leistungen zu erbringen, um Belohnungen für sein 3D-Avatar zu erhalten. Dies funktioniert über Statusmeldungen via Facebook und Twitter. In kommenden Updates soll sich das sogenannte “Achievement System” an das eigene Leben anpassen.

Weitere Beispiele für ARGs sind Coral Cross, Year Zero, The Pirate Society, Maddison Atkins 2.0 oder Enigma, mit welchem alles began.

Eine große Wolke

Cloud Computing - everything and the kitchen sink

Cloud Computing - everything and the kitchen sink


Früher waren es Disketten, CD’s und DVD’s, heute sind es Blu-ray’s, USB-Disks und Downloads. Doch was wird es morgen sein? In naher Zukunft werden wir unsere Software wohl nicht mehr auf dem Notebook installieren müssen. Unternehmen werden ihre angebotene Software auf riesigen Server-Farmen installieren, zu denen sich der Endkonsument dann den Zugang kauft, um das Programm zu nutzen.
Eine sehr gute Lösung wie ich finde. Man hat keine Mindestvorraussetzungen mehr, was die Hardware betrifft. Man muss sich um keine Updates mehr kümmern. Man kann von überall aus arbeiten, Vorraussetzung ist nur ein Computer mit Internetzugang.
Das einzige “kleine” Manko ist, dass wir eine digitale DNA bauen werden. Den Unternehmen wird es so noch besser möglich sein, dem User personifizierte, optimal auf ihn zugeschnitte Werbung zu senden.

Wollen wir es an einem Beispiel konkretisieren: Ihr arbeitet an einem Referat über den Klimaschutz, wozu ihr iWorks in der “Cloud” benutzt. Eure mühsame Arbeit wollt ihr am Ende nicht nur für euch behalten, sondern für alle zugänglich machen. Deswegen stellt ihr es via iWorks ins Internet. Es gibt nun zwei Wege wodurch Unternehmen euch individuelle Werbung bzw. Angebote schicken könnten.
Zum einen innerhalb der Cloud, wo sämtliche Firmen untereinander verbunden sind. Wenn man es vertraglich freigegeben hat (wer liest heutzutage noch die AGB’s), dann können auch Amazon und Co. darauf zugreifen. Amazon bemerkt, dass der Kunde wohl Interesse am Klimaschutz hat und zeigt ihm diverse Bücher, DVD’s etc. auf. Also alles, was damit zu tun hat.
Zum anderen durch Google. Sucht jemand nach Klimaschutz, stößt er vielleicht auf euer Referat. Es hat ihm so gut gefallen, dass er es weiter empfiehlt. Immer mehr Leute lesen euer Referat und der Page-Rank bei Google steigt. Die Algorithmen von Google bemerken dann natürlich, dass sich die Menschen für Klimaschutz interessieren und bekommen genau deswegen Brennstoffzellen-Fahrzeuge, Solarkollektoren und diverse andere umweltfreundlich Produkte vor die Nase gesetzt.

Am Ende bleibt dazu nur Folgendes zu sagen: Die künstliche Intelligenz wächst stetig voran und es bleibt nur abzuwarten, bis die Maschinen uns kontrollieren und nicht mehr wir die Maschinen.

People: Eric Emerson Schmidt

Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht ohnehin nicht tun.

Eric Schmidt (2005, Copyright Wikipedia)

Eric Schmidt (2005, Copyright Wikipedia)

Ein Satz, der uns schmunzeln lässt. Dieser kam am Montag Abend bei einem CNBC Interview von Google’s Chief Executive Officer (CEO) Eric Schmidt. Schmidt ist neben Larry Page und Sergey Brin für den laufenden Geschäftsbetrieb bei Google verantwortlich. Desweiteren gehört er seit 2009 zum Beraterteam von US-Präsident Barack Obama, um diesen in Technologiefragen zu unterstützen und unterrichtet außerdem an der Stanford University.
Wenn man es einmal betrachtet, hat Schmidt Kontakt zu den mächtigsten Menschen der Welt. Google bekommt tagtäglich Millionen von neuen Informationen, wie wir leben, was wir lieben und was wir wollen. Unsere Persönlichkeit baut sich rasend schnell im Internet auf, ohne dass es uns wirklich bewusst ist. Ohne den Teufel an die Wand malen zu wollen, aber Google ist früher oder später in der Lage, uns zu kontrollieren und uns zu manipulieren. Die Applikationen der letzten Jahre und Monate unterstreichen dies. Zielgerichtete Werbung, Live-Search, Street-View, Chrome, Android etc. Nur eine kleine Auswahl von Google Erfindungen.
Am Dienstag veröffentlichte Spiegel Online einen Bericht, der angsteinflösend ist.

Spiegel-Online: Google will die Weltherrschaft.

Google Real Time Search

Es ist endlich passiert, Google hat die Echtzeit-Suche aktiviert. Die Echtzeit-Suche updatet Dinge, während Sie im Internet geschehen. Erscheinen beispielweise neue Tweets oder News werden diese ebenfalls auf der Google Result Page angezeigt. Google kündigte außerdem Partnerschaften mit Facebook und MySpace an. Ab jetzt werden Inhalte von öffentlichen Facebook und MySpace Seiten bei den Suchergebnissen mit angezeigt. In Echtzeit!
Das neue Feature ist bis jetzt nur bei google.com integriert und funktioniert auch auf mobilen Endgeräten.

Die Engel schwebten wieder

Ende November war es wieder einmal soweit, Victoria Secret lud zur Fashion Show 2009 in New York. Glamourös, prunkvoll und natürlich sexy stolzierten Topmodels wie Alessandra Ambrosio, Doutzen Kroes, Miranda Kerr oder Julia Stegner über den Laufsteg. Heidi Klum, die die Moderation übernahm, erwies sich ebenfalls die Ehre. Das Who is Who der Modewelt bekam einiges zu sehen. Das absolute Highlight dürfte wohl Marisa Miller mit dem Prunkstück der Kollektion im Wert von $3 Millionen gewesen sein. Laut Medienberichten kostete das 30-minütige Spektakel rund $10 Millionen. Ein stolzer Preis für die wohl bekannteste und schönste Fashion Show der Welt. Am 1.12. wurde die Show in den USA ausgestrahlt und fand dank Web 2.0 auch direkt den Weg zu YouTube, damit die ganze Welt daran teilhaben kann. Ob sie auch im deutschen Fernsehen zu sehen sein wird, bleibt abzuwarten. Es wäre auf jeden Fall ein schönes Geschenk in der Vorweihnachtszeit.

Multitouch: analog wird digital

Fast jeder hat es. Wer es nicht hat, würde es gerne haben. Wer es hat, gibt es nicht mehr her. In Agenturen haben es geschätzte 99 Prozent. Die Verbreitung des iPhones nimmt immer mehr zu. Nicht umsonst wurde es von der Time zur “Erfindung des Jahres 2007″ gekürt. Apple hat mal wieder einen Trend gesetzt. Die Ära von Multitouch hat begonnen. Es ist immer wieder ein tolles Gefühl, das Gerät durch Berührung und Gesten steuern zu können.
Genau auf dieses Gefühl soll zukünftig auch am Point of Sale gesetzt werden. Mit der Einführung von Windows 7 stellte Microsoft auch den Multitouch-Tisch Surface vor. Konzerne wie Volkswagen oder Audi setzen diesen bereits als Automobil-Konfigurator ein. Für den Konsumenten wird dadurch eine komplett neue Erlebniswelt geschaffen.
Auch beim Verlagswesen wird es wohl bald ein neues Medium geben. Mit dem eBook-Reader “Kindle” von Amazon wurde bereits ein erstes Zeichen gesetzt. Glaubt man den Experten, wird mit dem in der Gerüchteküche stehenden Multitouch Tablet von Apple ein neuer Trend gesetzt werden. Wie die nachfolgenden Videos über die Time zeigen, wird sich in naher Zukunft so einiges tun. Man darf also gespannt sein.

Jarvis’ erstes Gesetz

Je einfacher und eindeutiger das Design, desto besser. Einfach zu sein bedeutet, direkt zu sein. Direkt zu sein bedeutet, ehrlich zu sein. Ehrlich zu sein bedeutet, menschlich zu sein. Menschlich zu sein bedeutet, sich an einem Gespräch zu beteiligen. Sich an einem Gespräch zu beteiligen bedeutet, zu kooperieren. Zu kooperieren bedeutet, die Kontrolle abzugeben.Deshalb lautet Jarvis’ erstes Gesetz:

Wenn man Menschen die Kontrolle überlässt, werden Sie sie nutzen. Wenn nicht, wird man Sie verlieren. Ganz einfach.

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