
Cloud Computing - everything and the kitchen sink
Früher waren es Disketten, CD’s und DVD’s, heute sind es Blu-ray’s, USB-Disks und Downloads. Doch was wird es morgen sein? In naher Zukunft werden wir unsere Software wohl nicht mehr auf dem Notebook installieren müssen. Unternehmen werden ihre angebotene Software auf riesigen Server-Farmen installieren, zu denen sich der Endkonsument dann den Zugang kauft, um das Programm zu nutzen.
Eine sehr gute Lösung wie ich finde. Man hat keine Mindestvorraussetzungen mehr, was die Hardware betrifft. Man muss sich um keine Updates mehr kümmern. Man kann von überall aus arbeiten, Vorraussetzung ist nur ein Computer mit Internetzugang.
Das einzige “kleine” Manko ist, dass wir eine digitale DNA bauen werden. Den Unternehmen wird es so noch besser möglich sein, dem User personifizierte, optimal auf ihn zugeschnitte Werbung zu senden.
Wollen wir es an einem Beispiel konkretisieren: Ihr arbeitet an einem Referat über den Klimaschutz, wozu ihr iWorks in der “Cloud” benutzt. Eure mühsame Arbeit wollt ihr am Ende nicht nur für euch behalten, sondern für alle zugänglich machen. Deswegen stellt ihr es via iWorks ins Internet. Es gibt nun zwei Wege wodurch Unternehmen euch individuelle Werbung bzw. Angebote schicken könnten.
Zum einen innerhalb der Cloud, wo sämtliche Firmen untereinander verbunden sind. Wenn man es vertraglich freigegeben hat (wer liest heutzutage noch die AGB’s), dann können auch Amazon und Co. darauf zugreifen. Amazon bemerkt, dass der Kunde wohl Interesse am Klimaschutz hat und zeigt ihm diverse Bücher, DVD’s etc. auf. Also alles, was damit zu tun hat.
Zum anderen durch Google. Sucht jemand nach Klimaschutz, stößt er vielleicht auf euer Referat. Es hat ihm so gut gefallen, dass er es weiter empfiehlt. Immer mehr Leute lesen euer Referat und der Page-Rank bei Google steigt. Die Algorithmen von Google bemerken dann natürlich, dass sich die Menschen für Klimaschutz interessieren und bekommen genau deswegen Brennstoffzellen-Fahrzeuge, Solarkollektoren und diverse andere umweltfreundlich Produkte vor die Nase gesetzt.
Am Ende bleibt dazu nur Folgendes zu sagen: Die künstliche Intelligenz wächst stetig voran und es bleibt nur abzuwarten, bis die Maschinen uns kontrollieren und nicht mehr wir die Maschinen.